Arbeitsweise

In meiner Arbeit als systemischer Supervisor ist mir eines besonders wichtig: den Raum zu öffnen für neue Perspektiven. Ich glaube daran, dass wir oft nicht an den Dingen selbst scheitern, sondern an der Art, wie wir sie betrachten. Deshalb lade ich meine Supervisand:innen dazu ein, gewohnte Sichtweisen zu hinterfragen und sich auf einen Perspektivwechsel einzulassen – nicht als Selbstzweck, sondern als Möglichkeit, neue Handlungsoptionen zu entdecken. Perspektivenwechsel

Der Mensch steht für mich im Mittelpunkt – nicht das Problem. Ich arbeite nach dem Prinzip: „Beziehung kommt vor Inhalt“. Denn erst wenn eine vertrauensvolle Beziehung entsteht, kann echte Reflexion und Entwicklung stattfinden. Ich nehme mir Zeit, zuzuhören, Resonanz zu geben und gemeinsam mit meinen Supervisand:innen einen Raum zu schaffen, in dem sie sich sicher fühlen, auch Unfertiges und Zweifel zu zeigen.

Supervision ist für mich kein Ort, an dem schnelle Lösungen im Vordergrund stehen. Vielmehr geht es darum, gemeinsam auf den Weg zu gehen – mit Offenheit, Neugier und der Bereitschaft, sich selbst und das eigene berufliche Handeln zu hinterfragen. Der Weg ist das Ziel: Die Auseinandersetzung selbst, das Innehalten, das Wahrnehmen von Mustern und das Erproben neuer Perspektiven sind oft wertvoller als ein konkretes Ergebnis.

Ich arbeite lernorientiert und sehe Supervision als einen Prozess, der die Wahrnehmung erweitert – für sich selbst, für andere, für das System, in dem man wirkt. Durch gezielte Fragen, kreative Methoden und das Einbeziehen verschiedener Ebenen helfe ich dabei, festgefahrene Sichtweisen zu lösen und neue Handlungsspielräume zu entdecken.

Reflexion ist dabei ein zentrales Element: Sie ermöglicht es, aus dem Alltag herauszutreten und mit Abstand auf das eigene Tun zu schauen. Ich begleite diesen Prozess mit Respekt, Humor und einem tiefen Vertrauen in die Ressourcen der Menschen, mit denen ich arbeite.

Nach oben scrollen